Transparenz

Unsere redaktionellen Grundsätze

Gesundheitsinhalte tragen Verantwortung. Deshalb legen wir offen, nach welchen Regeln unsere Beiträge entstehen – und woran Sie erkennen, wo unsere Grenzen liegen.

1. Quellen

Wir stützen uns auf öffentlich zugängliche Veröffentlichungen medizinischer Fachgesellschaften, staatlicher Institute und etablierter Gesundheitsportale. Bevorzugt werden deutschsprachige Leitlinien und Patienteninformationen, weil sie die hierzulande gebräuchlichen Einheiten und Referenzbereiche abbilden. Jeder Beitrag weist seine Quellen am Ende namentlich aus.

Wir zitieren keine Einzelfallberichte, keine Foren und keine Anbieter, die gleichzeitig ein Produkt verkaufen. Wo die Studienlage uneindeutig ist, schreiben wir das ausdrücklich hin, statt eine Sicherheit zu suggerieren, die es nicht gibt.

2. Struktur und Sprache

Alle Beiträge folgen demselben Aufbau: Was misst der Wert, welche Bereiche gelten als üblich, was bedeuten Abweichungen nach unten und nach oben, welche Ursachen kommen infrage, und wann ist ärztlicher Rat angezeigt. Fachbegriffe erklären wir beim ersten Auftreten.

Wir vermeiden Alarmismus ebenso wie Verharmlosung. Formulierungen wie „gefährlich" oder „unbedenklich" nutzen wir nur dort, wo sie fachlich gedeckt sind.

3. Einsatz von KI-Werkzeugen

Bei der Recherche, der sprachlichen Ausarbeitung und der Erstellung unserer Infografiken setzen wir KI-gestützte Werkzeuge ein. Diese Arbeitsweise macht das Angebot in dieser Breite überhaupt erst möglich und sorgt dafür, dass alle Beiträge einem einheitlichen Aufbau folgen.

Jeder Beitrag wird vor der Veröffentlichung vollständig von einer natürlichen Person geprüft, inhaltlich gegen die angegebenen Quellen abgeglichen und redaktionell freigegeben. Kein Beitrag wird unverändert und ungeprüft aus einem KI-System übernommen. Die redaktionelle Verantwortung im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV sowie des Art. 50 Abs. 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung) trägt Emirhan Bulut.

Ebenso klar ist, was KI hier nicht tut: Sie bewertet keine individuellen Befunde, stellt keine Diagnosen, empfiehlt keine Therapien und ersetzt keine ärztliche Einschätzung. Es gibt auf dieser Website weder einen auswertenden Blutwerte-Rechner noch eine Funktion, die von Nutzerinnen und Nutzern eingegebene Messwerte interpretiert.

4. Was wir nicht veröffentlichen

  • Diagnosen oder Beurteilungen einzelner Laborbefunde
  • Therapieempfehlungen, Dosierungsangaben oder Behandlungsanleitungen
  • Heilversprechen oder Werbung für Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel
  • Empfehlungen für bestimmte Labore oder Praxen
  • Inhalte, die Angst erzeugen, ohne einen Handlungsweg aufzuzeigen

5. Aktualität und Überarbeitung

Jeder Beitrag trägt ein sichtbares Datum der letzten Aktualisierung. Wir überarbeiten Inhalte, wenn sich Leitlinien, Referenzbereiche oder Empfehlungen ändern, wenn uns Fehler gemeldet werden oder wenn eine Erklärung in der Praxis missverständlich war.

6. Umgang mit Fehlern

Fehler passieren. Wenn uns einer auffällt oder gemeldet wird, korrigieren wir ihn zeitnah. Bei inhaltlich relevanten Korrekturen aktualisieren wir zusätzlich das Änderungsdatum. Hinweise nehmen wir jederzeit unter emirhnbulut2010@gmail.com entgegen.

7. Unabhängigkeit und Umgang mit fremden Angeboten

Es besteht kein Auftrags-, Beteiligungs- oder Werbeverhältnis zu Herstellern, Laboren, Versicherungen oder Leistungserbringern im Gesundheitswesen. Das Angebot enthält keine bezahlten Inhalte. Näheres finden Sie unter Über uns.

Gelegentlich stellen wir ein fremdes Angebot vor, wenn es unsere Inhalte sinnvoll ergänzt. Dafür gelten drei feste Regeln: Wir nehmen dafür kein Geld und keine Provision an, wir benennen die Grenzen des Angebots genauso deutlich wie seine Stärken, und wir setzen an jeder solchen Stelle einen sichtbaren Transparenzhinweis. Aktuell betrifft das kantesti.net. Käme jemals eine Vergütung ins Spiel, würden wir den Beitrag als Werbung kennzeichnen, wie es § 5a Absatz 4 UWG verlangt.

8. Barrierefreiheit und Datenschutz

Wir bauen die Website ohne Tracker, ohne Cookies und ohne eingebundene Inhalte Dritter. Details finden Sie in der Datenschutzerklärung und in der Erklärung zur Barrierefreiheit.

Vom Befund zum verständlichen Text

Dieselbe Logik, die wir Leserinnen und Lesern empfehlen, wenden wir auch selbst an.

Ablaufgrafik in vier Schritten zum Verstehen eines Laborbefunds von der Blutabnahme bis zum Arztgespräch
Wer den Befund vorbereitet ins Arztgespräch mitnimmt, bekommt am Ende die besseren Antworten.